Aktuelle Meldungen

24.02.2017 - Herzlichen Dank nochmals an alle, die bei unserem SPIEL DOCH!-Gewinnspiel mitgemacht und uns Bilder von der Zeitschriftenauslage beim Buchhändler Thalia geschickt haben. Wir haben so viele tolle Fotos bekommen, dass wir am liebsten jedem ein Spiel hätten zukommen lassen. Die Gewinner sind benachrichtigt und die Spiele wurden bereits verschickt. An alle, die nicht gewonnen haben: Wir werden in der nächsten Zeit sicher weitere Gewinnspiele veranstalten. Also einfach weiter darauf achten und wieder mitmachen!

20.02.2017 - Die Ravensburger AG, deren Umsatz 2016 vor allem dank des sprechenden "tiptoi"-Stifts und Spieleklassikern wie Scotland Yard oder Das verrückte Labyrinth um 6,9 % auf 474,5 Mio. € gestiegen war, hat eine Niederlassung für die USA und Kanada gegründet. Ravensburger North America (RNA) in Seattle vereint Ravensburger, den Anfang 2013 gekauften US-Spieleverlag Wonder Forge und den schwedischen Holzspielzeughersteller Brio unter einem gemeinsamen Markendach. RNA-Geschäftsführer ist der Wonder-Forge-Chef Jacobe Chrisman. Zu Ravensburgers aktuellen Sortimentsneuheiten zählen Krazy Wordz, in dem Wortschöpfungen kreativ gedeutet werden müssen, das Bildquiz Pictopia in einer "Harry Potter"-Variante (Foto) und das Kühe-Auktionsspiel Bidder Up. Wonder Forge veröffentlicht das kooperative Superheldenspiel PJ Masks Team of Heroes und emoji Linked Up: Connect the Dots, bei dem Punkte mit Emoji-Stimmungsmotiven verbunden werden wollen. Brio stellt unter anderem einen Werkzeugkasten, eine Holzeisenbahn zum Mitnehmen und einen Nachzieh-Dackel vor.

20.02.2017 - 2018 wird der Verein Spiel des Jahres einen Schwerpunkt auf die Förderung von Gesellschaftsspiele-Projekten in Jugendgefängnissen legen. Die dort Verantwortlichen will man finanziell dabei unterstützen, jungen Straftätern mit regelmäßigen Spielerunden eine Abwechslung im Haftalltag zu bieten, die nebenbei einen konfliktfreien Umgang miteinander und strategisches Denken übt. Spiel des Jahres fördert seit 2012 Projekte und Institutionen, die sich rund um das Thema Spiel engagieren; seit 2016 wählt man dafür Schwerpunktbereiche aus, hilft aber diversen anderen Initiativen auch langfristig. Wer sich mit seiner Arbeit um eine Förderung bewerben möchte, kann hier einen Antrag stellen.

17.02.2017 - Der kalifornische Verlag USAopoly, den man vor allem für seine zahlreichen Monopoly-Lizenzumsetzungen zu Themen wie "Zurück in die Zukunft", "Game of Thrones", "My Little Pony" oder den "Super Mario Bros." kennt, hat mit Czech Games Edition einen Exklusivvertrag über die weltweite Verwertung von Codenames unterzeichnet. Das "Spiel des Jahres 2016" darf damit künftig von USAopoly in Lizenzversionen auf den Markt gebracht werden. Im Herbst sollen die zwei ersten Neuheiten für Spieler ab acht Jahren in Nordamerika erscheinen. Welche Themen dafür vorgesehen sind, verriet man noch nicht. Der Preis soll bei jeweils 24,95 € liegen. Als Hasbro-Partner führt USAopoly auch Titel wie Jenga oder Das Spiel des Lebens in angepassten Merchandising-Varianten.

13.02.2017 - Die Mitglieder des Hochbegabtenvereins Mensa in Deutschland haben Codenames von Vlaada Chvátil mit dem MinD-Spielepreis 2017 in der Kategorie "kurze Spieldauer" ausgezeichnet. Damit entschied das Wort-Assoziationsspiel, in dem Agenten enttarnt werden müssen, nach dem "Spiel des Jahres" auch diesen Wettbewerb für sich. Etwa zwei Drittel so viele Stimmen wie für den Gewinner gingen für Shiftago von Frank Warneke und Robert Witter ein, knapp 55 % für das Reaktionsspiel Geistesblitz 5 vor 12 von Jacques Zeimet. Als zweite Kategorie wurde das "beste komplexe Spiel" gesucht; hier siegte Reiner Stockhausens mittelalterliches Strategiespiel Orléans mit 7,8 von 10 möglichen Punkten vor Mombasa von Alexander Pfister (7,72) sowie Nippon von Nuno Bizarro Sentieiro und Paulo Soledade (7,66). Bewertet wurden Anspruch und Wiederspielreiz mit maximal je 5 Zählern. Reiner Stockhausen plant dieses Jahr ein Spielewochenende mit Mensanern, auf dem er seine "MinD"-Urkunde in Empfang nehmen will. Die Nominierten für den nächsten Preis werden im Mai veröffentlicht.

08.02.2017 - Der Kölner Spieleblogger, Rezensent, Drehbuchautor und Kabarettist Christoph Schlewinski (43, Bildmitte) wurde auf der Nürnberger Vollversammlung des Spiel des Jahres e.V. neu in dessen Vorstand gewählt. Er folgt auf Karsten Grosser (45), der seinen Posten nach vier Jahren abgegeben hat. Im Amt bestätigt wurden die SdJ-Vorstände Tom Felber (53, links) aus Zürich als Vorsitzender und Udo Bartsch (48, rechts) aus Hannover als Schatzmeister. Wie gehabt bleibt Bernhard Löhlein Vereinssprecher, die Jury für das Kinderspiel des Jahres koordiniert Sabine Koppelberg.

07.02.2017 - Die Mitglieder des Ali Baba Spieleclubs haben Bohnanza - Das Duell von Uwe Rosenberg mit dem "DuAli" als bestes Zweipersonenspiel 2016 ausgezeichnet. Der Preis wurde zum dritten Mal vergeben. Ein DuAli-Kriterium ist, dass in Frage kommende Titel laut dazugehörigem Regelwerk überhaupt nicht mit mehr als zwei Teilnehmern spielbar sind. Stimmen wurden in drei Kategorien für Optik / Spielmaterial, Regeln und Spielspaß vergeben, wobei Letzterer mit maximal 30 von 50 Gesamtpunkten dreifach zählte. Diesmal landete bei einem Dutzend Nominierungen das Bohnenduell mit 39,35 Punkten vor Qwixx Duell (37,52) und Elements (34,84). Verliehen wurde der DuAli im Nürnberger Pellerhaus, wo auch das Deutsche Spielearchiv beheimatet ist. Im Vorjahr hatte 7 Wonders Duel gewonnen. Der Ali-Baba-Vereinspräsident Christian Wallisch sagte, der DuAli werde immer stärker von den Verlagen angenommen und inzwischen auch "hochgeschätzt".

07.02.2017 - Ab dem Sommer wird Pegasus Spiele in Friedberg ausgewählte Titel des finnischen Verlags Lautapelit auf Deutsch veröffentlichen. Außerdem wird Pegasus zum Vertrieb für alle weiteren Lautapelit-Spiele in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Als erste Neuerscheinung ist Nations - Das Würfelspiel geplant; es verwandelt Rustan Hakanssons Zivilisations-Aufbau in eine schnelle Würfelvariante, die nur 10-15 Minuten in Anspruch nimmt und sich auch für Einzelspieler eignet. Entwicklungen und Militär geben den Spielern mehr Würfel, um Wunder zu errichten und Kolonien zu erobern. Für den Herbst bis Winter sind außerdem die Strategiespiele Nations und Eclipse mit umfangreichem Spielmaterial angekündigt.

30.01.2017 - Weil Reiner Knizia Probleme mit einem ausländischen Inhaber von Vermarktungsrechten hatte, entschloss er sich, seine Einfach genial- bzw. auf Englisch Ingenious-Reihe unter dem neuen Namen Axio fortzusetzen. Zu der Umbenennung kam es, weil Sophisticated Games (SG) in England den ursprünglichen Titel als Marke hatte eintragen lassen und dem deutschen Verlag Kosmos sowie dessen Softwareverlag USM die deutschsprachigen Rechte als Unterlizenz erteilte. SG forderte vom Autor Lizenzgebühren für die Nutzung des Titels in Vermarktungsformen, die nicht Teil des gemeinsamen Vertrages sind, was Reiner Knizia nach Angaben der Spiele-Autoren-Zunft (SAZ) für eine "unmoralische und geschäftsschädigende Umkehrung der in der Spielbranche üblichen Beziehung zwischen Lizenzgeber und Lizenznehmer" halte. Deshalb lehne er Lizenzzahlungen an SG für die Nutzung seines eigenen Spiels strikt ab.

Die SAZ als Autorenvetretung schloss sich Knizia an und verurteilte eine solche Praxis; solche Beispiele machten deutlich, dass Autoren noch wesentlich mehr Augenmerk auf entsprechende Vertragspassagen legen müssten. Der Titel eines Werks – unabhängig davon, ob er vom Autor stamme oder vom Verlag entwickelt worden sei – solle laut SAZ grundsätzlich implizierter Bestandteil eines Werks sein, sofern der Titel nicht auf den Rechten Dritter (z.B. Film-, Buch- oder Charakterlizenzen) beruhe oder Teil eines Reihentitels des Verlags sei. Dies gelte insbesondere auch dann, wenn der Verlag nur über eingeschränkte Vermarktungsrechte verfüge, unabhängig davon, ob territorial oder auf die Vermarktungsformen bezogen.

27.01.2017 - Nach 15 Jahren gibt Karsten Schmidt (60, im Bild links) zum 1.4. den Vorstandsvorsitz der Ravensburger AG an Clemens Maier (45, rechts) ab, der im Moment noch als Vorstand den Buchverlag, den Bereich „Freizeit und Promotion“ mit dem Freizeitpark Ravensburger Spieleland sowie als Zukäufe den US-Spieleverlag Wonder Forge und den schwedischen Spielzeughersteller Brio leitet. Schmidt, der das Unternehmen verlassen wird, hatte 2002 das Ruder übernommen und Ravensburger aus turbulentem Fahrwasser wieder auf Erfolgskurs gesteuert; der Umsatz stieg in dieser Zeit von 288 Mio. auf 450 Mio. €. Zu Schmidts Verdiensten zählt die Aktiengesellschaft die Erneuerung und Emotionalisierung der Marke, die Förderung von Innovationen und die Erweiterung haptischer Produkte um digitale Elemente. Der Volkswirt Maier ist als Urenkel des Ravensburger-Gründers Otto Maier ein Mitglied der Inhaberfamilie. Nach Stationen beim Fernsehsender Nickelodeon in London und dem Verlag Random House in New York war er die letzten elf Jahre über bei Ravensburger Geschäftsführer der Tochtergesellschaft in Spanien, verantwortete das Innovationsmanagement am deutschen Heimatsitz und beteiligte sich maßgeblich an der Einführung des audiodigitalen Lernstifts „tiptoi“, eines der wichtigsten Umsatzbringer im Sortiment. Seit 2011 sitzt Clemens Maier im Vorstand, der ab April zweiköpfig sein wird und außerdem Hanspeter Mürle (47) umfasst, Leiter Finanzen, Personal, IT, Recht, Kinder- / Jugendbuch, Freizeit und Promotion.

27.01.2017 - In Deutschland wurde 2016 nach Mitteilung der Hersteller-Fachgruppe Spieleverlage e.V. mit Gesellschaftsspielen und Puzzles im zweiten Jahr hintereinander ein Umsatzwachstum von mehr als 10 % erreicht (Vorjahr: + 10,3 %), diesmal auf mehr als 450 Mio. €. Kinderspiele steigerten sich um knapp 15 %, Vorschulspiele um 22%, Familien-Strategiespiele um 26 %. Die verkaufte Gesamt-Stückzahl nahm auf rund 40 Mio. zu, von denen 22 % auf Familien-Brettspiele entfielen und 21 % auf Kinderspiele, die beiden größten Warengruppen. Besonders beliebt seien außerdem Kartenspiele gewesen. Weiter gestiegen sei der Exportanteil der deutschen Verlage, zugleich produzierten immer mehr ausländische Hersteller deutsche Ausgaben. Die Fachgruppe nutzte die Gelegenheit, um neben der gesunden Verfassung der Branche abermals die von ihrem Vorsitzenden Hermann Hutter (Fa. Hutter Trade) mit entwickelte App „Twiddle“ zu bewerben, die Spieler untereinander und mit Spieleveranstaltern in Kontakt bringen soll. Dazu nutzt die Software bald die gemeinsame Datenbank der Portale spielen.de, spielbox.de und spielama.de mit über 4.000 Titeln. Neuerdings lassen sich Veranstaltungen in der App bewerten. Ein weiteres Update erlaubt demnächst die Suche nach Mitspielern in der eigenen Region.

25.01.2017 - Gleich zwei Evergreens von Wolfgang Kramer feiern dieses Jahr runde Geburtstage: Auf Achse kam vor 30 Jahren auf den Markt und fand seitdem mit der Planung von Lkw-Transportrouten durch Zentraleuropa mehr als 900.000 Käufer. In der aktuellen Version mit schlankeren Regeln dauert eine Partie eine bis eineinhalb Stunden. Seit 20 Jahren gibt es Haste Worte, den zweiten Jubilar, der es bis heute auf immerhin 100.000 Exemplare brachte und jetzt bei Huch! & friends in neuer Aufmachung erscheint: Neben einer größeren Schachtel sind hier ein Spielplan und 48 neue Begriffskarten dabei. Rundum erneuert ist bereits jetzt Tikal zu erwerben, auf Deutsch und Englisch von Rio Grande verlegt und in anderen Sprachen mit dreidimensionalen Pyramidensteinen von Super Meeple. Geplant sind darüber hinaus im ersten Halbjahr Neuauflagen von Torres bei Huch! als Ersatz der Rio-Grande-Edition und von Colosseum - vorerst nur auf Englisch - beim amerikanischen Label TMG. Für Flachrechner und smarte Telefone mit iOS und Android erscheint außerdem im Februar eine App-Umsetzung des Grundspiels von Heimlich & Co. aus dem Hause Outline Development, gefolgt von verschiedenen Varianten.

25.01.2017 - Schmidt Spiele in Berlin hat 2016 seinen Umsatz nach eigener Auskunft um 6,8 % auf einen ungenannten Wert gesteigert, was vor allem den Brett- und Kartenspielen zu verdanken war: Die Mensch ärgere Dich nicht-Variante DOG mit Kartenelement trug hier mit diversen Produkten zu einem Wachstum von 23 % bei. Dies bedeutete laut Schmidt, dass das eigene Spieleprogramm doppelt so stark zulegte wie die gesamte deutsche Spielebranche, die sich nach Zahlen des Marktforschers NPD Group um 10,2 % verbesserte. Außerdem wirkten sich Umsetzungen von Themen der Konzernschwester Kiddinx wie  „Bibi Blocksberg“ oder „Benjamin Blümchen“ positiv aus. Zum dritten „Bibi & Tina“-Film erschien ein „Mädchen gegen Jungs“-Spiel, und auch zum vierten Kinofilm, der am 23.2. anläuft, kommen Schmidt-Neuheiten in den Handel. Die Kinderspiele des Verlags erhöhten ihren Umsatz dank des „Kinderspiel des Jahres“-Gewinners Stone Age Junior aus dem Hans im Glück Verlag, dessen Vertriebspartner Schmidt ist, um 17 %, doch auch Titel des Schmidt-Eigenlabels Drei Magier hätten dazu beigetragen.

24.01.2017 - Die UK Games Expo, englische Publikumsmesse für Gesellschaftsspiele in Birmingham, will zur nächsten Ausgabe am 2.-4.6. weiter zulegen. Nachdem die zehnte Veranstaltung 2016 ins Messezentrum NEC gezogen war und die Zahl ihrer Einzelbesucher um 41 % auf rund 12.400 wuchs, hoffen die Organisatoren jetzt auf eine weitere Steigerung auf 15.000 Gäste. Die Zahl der registrierten Eintritte soll von 25.000 auf 30.000 zunehmen. Im National Exhibition Centre belegen Händler und Aussteller diesmal die ganze Halle 1 mit einer Fläche von 14.000 m², während das Gros der Turniere in die 3A mit 5.000 m² umzieht. Hinzu kommen Spielflächen und Events im benachbarten Hotel Hilton Birmingham Metropole, sodass sich die Gesamtfläche der Games Expo am Ende auf 22.500 m² beläuft. Nach eigenen Angaben bietet die Messe das umfangreichste Rollenspielprogramm der Insel an. Britische Meisterschaften werden unter anderem von „Catan“-, „Agricola“- und „Carcassonne“-Spielern ausgetragen. Erstmals findet ein europäisches Turnier des Verlags Fantasy Flight statt, der etwa die besten Strategen im „X-Wing“-Miniaturenspiel sucht. Cosplayer können in Birmingham ihre Kostüme zeigen, und Live-Entertainment-Spiele laden zum Mitmachen ein. Die Grafik zeigt das Besucherwachstum der Schau seit ihrer Premiere.

23.01.2017 - "Sieht doch gleich besser aus" lautete einmal der Slogan einer Möbelhauskette und entfuhr auch Fernsehzuschauern, wenn manche Einrichtungsexperten gerade den Bildausschnitt verlassen hatten. In der eigenen Hand hat man die Interieurgestaltung bei Mein Traumhaus, einem neuen Familienspiel von Pegasus, das Anfang Februar auf der Nürnberger Spielwarenmesse (1.-6.2.) präsentiert wird. Autor Klemens Kalicki lässt darin zwei bis vier Spieler Runde für Runde Zimmer bauen und dekorieren, wobei sie Helfer und Werkzeuge einsetzen. Entscheiden müssen sie sich dabei, welche Kartenkombinationen sie für sich wählen, und gleichzeitig versuchen, den Konkurrenten gute Exemplare abzujagen. Wer seine Räume bis hin zum Dach und der Sauna am besten konstruiert und schmückt, gewinnt. Eine Videovorschau gibt es hier.

Ebenfalls zur Messe bringt Pegasus die deutschen Ausgaben von Brix und Top That in den Handel, die zwei nächsten Spiele des französischen Verlags Blue Orange. Aus diesem stammten schon Dr. Eureka und Kingdomino. Die zwei Neuzugänge sind schnelle Aktionsspiele. Wie man es vom Namen her erahnen könnte, dreht sich Brix von Charles Chevallier und Thierry Denoual um Mauersteine (engl. "bricks"), jeweils bestehend aus Würfeln in den Farben der Spieler. Abwechselnd setzt jeder einen Stein in die Mauer, bis jemand vier eigene Exemplare zu einer Reihe verbindet und damit siegt. Drei Varianten für Teilnehmer ab sechs Jahren binden auch die Symbole ein. Bei Denouals Top That müssen zwei bis vier Zauberer ab sechs Jahren einen Zylinder, einen Becher, eine Röhre, eine Münze und ein weißes Kaninchen so stapeln, wie es eine Aufgabenkarte vorgibt. Wird man damit als erster fertig, bekommt man die Karte; Gewinner ist, wer zuerst fünf Aufgabenkarten erstapelt hat.

16.01.2017 - Nicht nur der Brettspiel-Verlagslandschaft, sondern auch virtuellen Spieleneuheiten drückt Asmodee seinen Stempel auf. Seit kurzem ist eine App zu Mysterium erhältlich, Oleksandr Nevskiys und Oleg Sidorenkos kooperativer Mördersuche, bei der übernatürlich begabte Medien Hilfe von einem Geist bekommen; die Hellseher wie auch das Spektralwesen werden von den Spielern verkörpert. Vom Geist ausgesuchte Bildkarten müssen so interpretiert werden, dass daraus der Schuldige abgeleitet werden kann. Dies geschieht, indem bis zu sieben Personen gleichzeitig rätseln und sich per Chat austauschen, Solisten finden jedoch einen mehrstündigen Einzelspieler-Modus. Brauchen die übersinnlichen Ermittler zu lange, schließt sich die Brücke zur Geisterwelt, und der Tippgeber verschwindet für ein ganzes Jahr. Asmodee Digital hat das 300.000-fach verkaufte Brettspiel von Libellud zusammen mit dem ebenfalls französischen Entwickler Playsoft für digitale Plattformen umgesetzt und wollte dabei nach eigener Aussage ein gleichermaßen düsteres wie spaßiges Erlebnis schaffen. Für iOS und Android kostet das Programm jeweils 6,99 €. PC-Besitzer können das Spiel über Steam herunterladen, müssen mit 9,99 € aber ein ganzes Eck mehr bezahlen.

11.01.2017 - Die Twiddle-App, mit der der Spieleverlage e.V. als Fachgruppe deutscher Spielehersteller Spielern helfen will, Kontakte zu knüpfen und Veranstaltungen zu finden, wurde aktualisiert. Neue Partner des Spieleverlage e.V. sind nun spielen.de, spielbox und SpieLama, weshalb sich die Daten und Informationen zu Brettspielen aus deren Datenbank künftig auch in der Twiddle-App finden. Erhältlich ist die Software wie gehabt auf iTunes und bei Google Play.

11.01.2017 - Damit auch alle aus dem Weihnachtsurlaub Zurückgekehrten noch eine Chance haben, an unserem SPIEL DOCH!-Gewinnspiel teilzunehmen, haben wir die Aktion bis zum 17.1. verlängert. Somit ist noch bis zum kommenden Dienstag Zeit, ein Foto der beim Buchhändler Thalia ausliegenden SPIEL DOCH!-Ausgabe 2/2016 an vertrieb@nostheide.de zu schicken, um bei der Verlosung von zehn Spielen dabei zu sein. Ein Verzeichnis aller Thalia-Standorte mit entsprechender Auslage gibt es hier. Viel Glück!

09.01.2017 - Als einer von mehreren Verlagen hatte Kosmos im letzten Herbst Spiele zum "Escape Room"-Trend auf den Markt gebracht. Wie sich jetzt herausstellte, fruchtete die Idee: Nach eigenen Angaben verkauften sich von Exit - Das Spiel, erdacht von Inka und Markus Brand, innerhalb dreier Monate über 100.000 Exemplare. Wie in einem echten Escape Room müssen darin die Teilnehmer gemeinsam Codes knacken, Rätsel lösen und Hinweise sammeln, um aus einem verschlossenen Raum zu entkommen. Zur Wahl standen bisher drei Spiele mit Settings in einer Waldhütte, einer Pharaonen-Grabkammer und einem Geheimlabor. Die drei nächsten Titel erscheinen im Mai: Sie laden auf eine vergessene Insel und in eine verbotene Burg ein; zudem gilt es, den Weg aus einer evakuierten Polarstation zu finden, in der brisantes Zellmaterial gelagert wird.

09.01.2017 - Die spielbox-Neuheitenliste für das Frühjahr 2017 ist jetzt im Netz, lässt sich mit verschiedenen Filtern durchsuchen und hilft auch Besuchern der kommenden Spielwarenmesse am 1.-6.2. in Nürnberg bei der Planung. Die aktuellsten Forenbeiträge zum Thema sind hier zu lesen.

09.01.2017 - Am 30.12. ist nach kurzer Krankheit im Alter von 72 Jahren der Spiele- und Buchautor Hajo Bücken gestorben, Mitgründer und von 1991 bis 1993 erster Vorsitzender der Spiele-Autoren-Zunft (SAZ). Zu seinem Werk gehören mehr als 80 Spiele wie 1983 die "Mimürfel" der Arbeitsstelle Neues Spielen und das aktuell von Amigo erhältliche Bärenspiel, 1992 Coco Crazy bei Ravensburger oder 1997 das erste von rund 20 Ratz-Fatz-Spielen bei Haba. Zahlreiche Titel wie Dumm gelaufen entwickelte Bücken zusammen mit Dirk Hanneforth. Außerdem veröffentlichte er fast 30 Publikationen zum Thema Spiel. Zwischen 2013 und 2015 fungierte Bücken noch einmal als SAZ-Vorstand. Christian Beiersdorf, der die Geschäfte der Autorenzunft führt, bezeichnete ihn als "streitbaren Geist mit Charakter, Ecken und Kanten", der der SAZ immer mit seiner Erfahrung zur Seite gestanden und sich von Anfang an für ihr politisches Engagement eingesetzt habe.

In getrennter Meldung gab Christian Beiersdorf bekannt, dass seine Agentur "Projekt Spiel" zum Jahreswechsel nach 13 Jahren ihren Service für Spieleautoren zur Prüfung neuer Spielkonzepte eingestellt hat. Künftig will sich die Agentur auf die Vertretung ausgewählter Autoren und Auftragsprojekte für Verlage sowie Unternehmen konzentrieren.

03.01.2017 -  Als Harald Bilz Ende des vergangenen Augusts überraschend starb, verlor der Heidelberger Spieleverlag seinen Gründer und Geschäftsführer. Dieser Umstand könnte mit dazu beigetragen haben, dass sich Heidelberger jetzt zum Jahreswechsel dazu entschloss, unters Dach des französischen Spielekonzerns Asmodee zu schlüpfen. Heidelberger selbst, vertreten durch die Geschäftsführerin Petra Hofstetter, und Asmodees Deutschlandchefin Carol Rapp sprachen von einer "Fusion" in der Asmodee GmbH unter Rapps Leitung, Asmodees Gruppenchef Stéphane Carville jedoch von einer Übernahme. Logistisch ziehen die beiden Partner schon seit Sommer 2015 an einem Strang, Heidelberger fungierte als Vertrieb der Asmodee-Label Fantasy Flight Games und Plaid Hat Games. Künftig arbeitet man damit auch in Sachen Distribution, Marketing, Service und Events zusammen. Die Sortimente sollen einander ergänzen und sich mit Titeln wie Dobble, Zug um Zug, Dixit, Codenames, Zombicide oder X-Wing sowie Neuheiten wie Star Wars Destiny, dem "Final Fantasy"-Sammelkartenspiel oder Runewars breiter aufstellen. Dabei will Asmodee seine Erfahrung im Massenvertrieb einbringen, während Heidelberger seine Stärken im Fachhandel nutzt; das Ziel sei es, einen der kanalübergreifend führenden Akteure auf dem deutschen Spielemarkt zu schaffen. Heidelberger bleibt an seinem baden-württembergischen Firmensitz Walldürn und wird als "Studio Heidelberger" Spiele entwickeln; außerdem setzt man die deutsche Lokalisation von Fantasy-Flight-Spielen fort. Logistik und Lager bleiben ebenfalls bestehen.

28.12.2016 - Weihnachten ist zwar vorbei, aber vielleicht haben Sie nicht genügend Spiele geschenkt bekommen. Deshalb gibt es ein nachweihnachtliches Gewinnspiel der spielbox-Schwesterzeitschrift SPIEL DOCH!: Schicken Sie uns bis zum 7.1.2017 ein Foto davon, wie die SPIEL DOCH!-Ausgabe 2/2016 in einer Filiale des Buchhändlers Thalia ausliegt (Standorte siehe Link), an vertrieb@nostheide.de. Tipp: Schauen Sie bei den Spielen! Übrigens, wer es noch nicht weiß, nur in der SPIEL DOCH!-Ausgabe bei Thalia liegen "6 Jokerbohnen" für Bohnanza bei (zusätzlich zu dem Schnupperspiel von KARMA von Amigo). Unter allen Einsendern verlosen wir zehn tolle Spiele. Mitarbeiter des Nostheide Verlages und deren Angehörige dürfen nicht teilnehmen, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück bei der Verlosung wünscht das SPIEL DOCH!-Team!

22.12.2016 - Im Juli 2015 hatten sich die Brettspielforen der Internetportale von spielen.de, spielbox und SpieLama zusammengeschlossen. Zum Jahresende überstieg die Nutzerzahl jetzt einen runden Wert: Mehr als 5.000 Mitglieder - genauer gesagt 5.019 Stand heute Mittag - haben inzwischen einen Account angelegt. Im früheren spielbox-Forum alleine waren zuletzt 2.648 Mitglieder registriert gewesen. Manche Stammuser der Vorgängerplattformen konnten sich beim Umzug der Seiten mit der neuen Struktur nur zögerlich anfreunden, doch die Administratoren werkelten fleißig weiter daran und trugen mit dazu bei, dass sich die Spielergemeinschaft vergrößerte. In den Foren kann man unter anderem Regelfragen klären, Spieleveranstaltungen suchen und ankündigen, kostenfreie Kleinanzeigen veröffentlichen und sich über jedes andere Thema austauschen, das Spieler bewegt. Zu den regelmäßigen Forumsnutzern gehören begeisterte Viel- und Kennerspieler, Verlagsredakteure sowie Fachjournalisten. Mit dieser heterogenen Nutzerschaft bildet das Brettspielforum die wesentlichen Ansprechpartner und Experten der Spielbranche ab. Somit ist es ein wertvoller Multiplikator für Informationen, Trends und Spieleneuheiten innerhalb der Szene. Wir freuen uns riesig über den regen Zulauf neuer Stimmen, die die Diskussionen mit ihren Meinungen bereichern, und wünschen allen bestehenden wie auch künftigen Nutzern frohe Weihnachten.

21.12.2016 - Im Spielehandel ist die Preisgestaltung gerade um Weihnachten herum zuweilen abenteuerlich - teils werden gerade die begehrtesten Hits verschleudert, denen Jurys den größten Spielwert attestiert haben. Eine Untersuchung des Onlineportals spielwiese.at macht jetzt deutlich, wie wichtig es beim Kauf im Netz sein kann, Preise zu vergleichen. Zwischen September und Dezember wurden die Verkaufspreise von 20 Gesellschaftsspielen bei 22 deutschen und österreichischen Onlinehändlern geprüft. Da Spiele anders als Bücher nicht preisgebunden sind, unterschieden sich am 12.12. der jeweils billigste und der teuerste Preis pro Titel im Schnitt um knapp 62 %. Den größten Preisunterschied ermittelte man bei zwei österreichischen Shops, die dasselbe Produkt mit einer Differenz von 149 % anboten: Während der Buchhändler Thalia Codenames, das aktuelle "Spiel des Jahres", mit 9,99 € um die Hälfte verbilligte, hob der Händler kuppitsch.at seinen Preispunkt um fast ein Drittel auf 24,90 € an. Alpenländler müssen hier offenbar besonders gut aufpassen, doch neben der Unübersichtlichkeit haben sie auch einen anderen Grund, sich zu ärgern: Laut des Vergleichs müssen Österreicher für dasselbe Spiel oft tiefer in die Tasche greifen als ihre Nachbarn im Norden; so habe Thalia von österreichischen Abnehmern über den gesamten Beobachtungszeitraum hinweg höhere Beträge verlangt als von Kunden seines deutschen Shops. "Zum Teil erheblich" seien die Preisunterschiede ebenso in den deutschen und österreichischen Shops von Weltbild und Toys"R"Us sowie der Otto-Gesellschaften Quelle und Universal gewesen, für gewöhnlich zu Lasten der Österreicher.

12.12.2016 - Der Günzburger Spieledistributeur Hutter Trade vertreibt seit Dezember die Titel des französischen Verlags Iello in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dazu gehören Richard Garfields bislang fast 1 Mio. mal verkauftes King of Tokyo, das von japanischer Malkunst beeinflusste Kanagawa von Bruno Cathala und Charles Chevallier sowie das von Daniel Lieskes "Wormworld"-Comics inspirierte Der mysteriöse Wald. Nächstes Jahr kommen For Sale, Njet! und Diamant hinzu. Iello stößt bei Hutter Trade auf andere Vertriebsmarken wie Megableu, die Würfeleien der "Rory’s Story Cubes", Oberschwäbische Magnetspiele und die Krimispiele des Gmeiner Verlags; eigene Projekte realisiert Hutter unter dem Label Huch! & friends.